Durchgängige Prozesse in der Automobilindustrie

Die Automobilindustrie verändert sich rasant. Technologischer Wandel, steigender Kostendruck und komplexe Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette verlangen nach flexiblen und vernetzten Abläufen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse effizient zu steuern und die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten durchgängig abzubilden.
Überblick

Typische Themen Ihrer Branche

In der Automotive-Lieferkette entscheiden verlässliche Abrufe, synchronisierte Materialflüsse und lückenlose Rückverfolgbarkeit über Termintreue und Qualität. Diese Anforderungen lassen sich in SAP abbilden, verlangen aber ein sauberes Zusammenspiel von Prozessen, Daten und Systemen.

EDI und Abrufe

Abrufe und Feinabrufe im OEM-Takt

OEMs steuern ihre Lieferketten über EDI, Abrufe und Feinabrufe. Wir bilden den elektronischen Datenaustausch zuverlässig in SAP ab und sorgen für klare, nachvollziehbare Abläufe.

Rückverfolgbarkeit

Lückenlose Chargen- und Materialverfolgung

Von der Anlieferung bis zum Versand müssen Materialien und Chargen eindeutig nachvollziehbar bleiben. Wir schaffen dafür durchgängige Prozesse und eine verlässliche Datenbasis in SAP.

JIT und JIS

Lieferprozesse synchron steuern

Just-in-Time und Just-in-Sequence stellen hohe Anforderungen an Planung und Logistik. Wir unterstützen dabei, Materialflüsse und Prozesse eng aufeinander abzustimmen und zuverlässig zu steuern.

Projekte und Referenzen

Branchenerfahrung in der Praxis

Unsere Projekte zeigen, wie wir branchenspezifische Anforderungen verstehen und in praxistaugliche SAP-Prozesse überführen. Dabei verbinden wir Branchenwissen mit unserer SAP- und Beratungskompetenz.

DIEHL Metering GmbH
S/4HANA-Conversion über sechs Länder

Eine gemeinsame Plattform für die internationale Gruppe

Die Herausforderung

DIEHL Metering wollte seine SAP-Systemlandschaft für die zukünftigen technologischen und strategischen Anforderungen weiterentwickeln. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand die Migration auf SAP S/4HANA an. Die Transformation über sechs Länder, mehrere Buchungskreise und ein hohes Datenvolumen erforderte dabei eine sorgfältige Planung und internationale Koordination. Ziel war die Modernisierung bei stabilem Geschäftsbetrieb und minimaler Beeinträchtigung der operativen Prozesse.

Brownfield-Conversion, international koordiniert

In einem umfassenden Readiness Check analysierte itprocess die Systemlandschaft, Datenstrukturen und länderübergreifenden Prozessabhängigkeiten. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse wurde eine Brownfield-Conversion gewählt. Mehrere Sandbox-, Entwicklungs- und Testsysteme ermöglichten umfangreiche Testmigrationen sowie Performance-, Integrations- und Regressionstests. Die eigentliche Conversion erfolgte in einem eng abgestimmten Go-Live-Fenster über ein Wochenende.

Das Ergebnis

Eine leistungsfähige und zukunftssichere SAP-Plattform für die beteiligten Tochterunternehmen – bei minimaler produktiver Ausfallzeit. Die neue Plattform verarbeitet große Datenmengen deutlich schneller und schafft mehr Transparenz über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg. Gleichzeitig bildet sie die technologische Grundlage für weitere Harmonisierung, Digitalisierung und Innovation.

WIELAND Galvanik GmbH
Eigenständig aufgestellt, nahtlos integriert

Ein neuer Geschäftsbereich als eigenständige Einheit im SAP-System

Die Herausforderung

Im Zuge eines Carve-In-Projekts sollte der Geschäftsbereich „Teilegalvanik“ als eigenständige Kapitalgesellschaft im SAP-System abgebildet werden. Die Galvanik sollte dabei organisatorisch klar getrennt und gleichzeitig vollständig in das Gruppen-Controlling integriert bleiben. Ziel war eine eigenständige Struktur, die sich nahtlos in die bestehenden Konzernprozesse einfügt.

Struktur nach Maß, im Einklang mit dem Konzern

Nach der Analyse der bestehenden Prozesse definierte itprocess gemeinsam mit Wieland-Galvanik die Anforderungen an den neuen Buchungskreis und die zugehörigen Organisationseinheiten. Dabei wurden die Konzernrichtlinien berücksichtigt und die notwendigen SAP-Customizings sowie organisatorischen Strukturen – insbesondere die logistische Abbildung – umgesetzt. Integrations- und Funktionstests stellten die reibungslose Umsetzung sicher und führten zum erfolgreichen Go-Live.

Das Ergebnis

Die Galvanik konnte nahtlos als eigenständige Einheit in Betrieb genommen werden. Klare Strukturen und transparente Prozesse schaffen die gewünschte organisatorische Unabhängigkeit, während die Einbindung in die Konzernstrukturen die Steuerbarkeit und Transparenz auf Gruppenebene sicherstellt.

WEBER Schraubautomaten GmbH
Internationale Prozesse auf einer gemeinsamen Basis

Eine einheitliche SAP-Systemwelt für die internationale Gruppe

Die Herausforderung

Als international aufgestelltes Maschinenbauunternehmen nutzt WEBER in Deutschland bereits SAP und wollte auch die internationalen Tochtergesellschaften auf eine einheitliche ERP-Landschaft ausrichten. Ziel war es, Prozesse, Systeme und Daten über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg zu harmonisieren und eine gemeinsame Basis für die weitere internationale Entwicklung zu schaffen.

Ein Template, phasenweise ausgerollt

Für den Rollout entwickelten WEBER und itprocess einen strukturierten, phasenbasierten Ansatz. Ein System- und Prozess-Template bildete dabei die Grundlage – von der Prozessanalyse und dem Prototyping über FIT/GAP-Analysen bis hin zu Tests und Go-Live. Die Umsetzung erfolgte in einer Kombination aus Remote- und Onsite-Phasen. So konnte das Vorgehen auch für weitere internationale Rollouts genutzt werden, unter anderem in den USA sowie an Standorten in China und Frankreich.

Das Ergebnis

Eine einheitliche SAP-Systemlandschaft über alle Standorte hinweg mit standardisierten Prozessen, höherer Kosten- und Erlöstransparenz und einer effizienteren Zusammenarbeit zwischen den internationalen Einheiten.

HÄHL GmbH
S/4HANA-Conversion

Zukunftssichere SAP-Systemlandschaft für die nächste Entwicklungsstufe

Die Herausforderung

Die bestehende SAP-Systemlandschaft von HÄHL sollte für zukünftige technologische und strategische Anforderungen weiterentwickelt werden. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand zugleich die Migration auf SAP S/4HANA an. Ziel war eine moderne Systemlandschaft bei möglichst geringer Beeinträchtigung der bestehenden Prozesse.

Der bewährte Weg: S/4HANA Brownfield-Implementierung

In einem Readiness Check analysierte itprocess die bestehende SAP-Landschaft und bewertete die möglichen Transformationsansätze. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse fiel die Entscheidung auf eine Brownfield-Conversion in mehreren Phasen. Nach dem Aufbau von Sandbox- und Testumgebungen folgte die technische Conversion mit umfangreichen Integrations- und Migrationstests bis zum erfolgreichen Go-Live. Damit wurde zugleich die Grundlage für zukünftige Optimierungen und Innovationen geschaffen.

Das Ergebnis

Eine zukunftssichere und leistungsfähige SAP-Systemlandschaft. Schnellere Datenverarbeitung und Echtzeitanalysen schaffen neue Möglichkeiten für die tägliche Arbeit, während SAP Fiori für ein modernes und benutzerfreundliches Interface sorgt. Vereinfachte Prozesse und Datenmodelle bilden die Basis für zukünftige digitale Business-Szenarien.

elumatec AG
Effiziente Prozesse bei hoher Variantenvielfalt

Von der Auftragsabwicklung bis zum Lager

Die Herausforderung

Die hohe Variantenvielfalt bei elumatec erfordert eine strukturierte Auftragsabwicklung und eine effiziente Gestaltung der dahinterliegenden Prozesse. Gemeinsam mit Vertrieb, Produktmanagement und Arbeitsvorbereitung wurde die Auftragsabwicklung in SAP weiterentwickelt und die Variantenkonfiguration neu strukturiert. Ziel war es, den Standardisierungsgrad zu erhöhen und eine verlässliche Grundlage für die weitere Optimierung der Abläufe zu schaffen.

Einheitliche Prozesse, digital unterstützte Logistik

Gemeinsam mit elumatec entwickelte itprocess die Prozesse von der Auftragsabwicklung bis zur Lagerlogistik weiter. Die Variantenkonfiguration wurde neu strukturiert und die Abläufe gezielt standardisiert. Im nächsten Schritt entstand ein flächendeckendes Lager- und Logistikkonzept mit mobiler Datenerfassung. So wurden Prozesse durchgängig unterstützt und Zuständigkeiten klarer abgebildet.

Das Ergebnis

Schlankere und standardisierte Prozesse von der Auftragsabwicklung bis zum Lager. Kürzere Pflegeaufwände und Durchlaufzeiten, mehr Transparenz und klar definierte Verantwortlichkeiten schaffen eine effiziente Grundlage für die täglichen Abläufe.

KLEINER GmbH
Durchgängige Chargenlogistik

Digitale Prozesse für die Stanztechnik

Die Herausforderung

In der Stanztechnik sollten die logistischen Prozesse durchgängig und unter Berücksichtigung der Chargenführung abgebildet werden – vom Wareneingang über die Produktionsversorgung bis zum Warenausgang. Ziel war ein ganzheitliches Logistikkonzept, das den Stanzprozess chargengerecht unterstützt, den Materialfluss vereinfacht und Roh-, Halb- und Fertigmaterial eindeutig identifizierbar macht.

Ein ganzheitliches Logistik- und Chargenkonzept

Auf Basis von SAP Stockroom Management richtete itprocess die Produktionsversorgung über Produktionsversorgungsbereiche und definierte Chargenebenen ein. Rückmeldungen und Materialanforderungen erfolgen über Terminals sowie eine mobile Scanner-App für Handscanner. Materialien und Lagereinheiten werden physisch gekennzeichnet und Lieferungen mit Chargen über das SAP Handling Unit Management erfasst und durchgängig nachverfolgt.

Das Ergebnis

Durchgängig in SAP definierte Logistikprozesse, die den Anforderungen eines modernen Automobilzulieferers entsprechen. Einheitliche Labels und Dokumente sorgen für standardisierte Abläufe, während die mobile Datenerfassung papierbasierte Prozesse durch digitale Lösungen ersetzt.

KLEINER GmbH
Projekt und Fertigung durchgängig verbunden

Automatisierte Prozesse für mehr Steuerbarkeit

Die Herausforderung

Im Werkzeugbau werden zahlreiche Prozesse über Netzplanvorgänge im Projektmanagement abgebildet. Mit steigender Auftragslage nahm die Komplexität weiter zu. Gleichzeitig sollten Projekt- und Fertigungsprozesse enger miteinander verzahnt und die Anlage von Stammdaten effizienter gestaltet werden.

Vom Projektsystem bis in die Fertigung

itprocess verlagerte die Netzplanvorgänge aus dem Projektsystem nach PP und legte projektbezogene Fertigungsaufträge für Einzelteile an. Diese werden direkt aus dem Projekt erzeugt und über Scanner bzw. Zeiterfassung rückgemeldet – bei gleichbleibender Projektkostentransparenz. Die Stammdaten entstehen über eine VISI-Schnittstelle weitgehend automatisiert. Die Lösung ist in die übergeordneten Themen S/4HANA-Conversion, Digital Roadmap und Chargenverwaltung eingebettet.

Das Ergebnis

Eine durchgängige Integration von Projekt und Fertigung reduziert die Komplexität und erhöht die Steuerbarkeit. Rückmeldungen erfolgen effizienter, während automatisierte Stammdatenprozesse den manuellen Aufwand reduzieren und gleichzeitig die Datenqualität erhöhen.

Bernhard Förster GmbH
Digital Roadmap für die nächsten Schritte

Potenziale erkennen, Prioritäten setzen, Digitalisierung gestalten

Die Herausforderung

FORESTADENT wollte den digitalen Reifegrad von Organisation, Prozessen und Systemlandschaft strukturiert einordnen und daraus klare Prioritäten für die nächsten Digitalisierungsschritte ableiten.

Analyse, Potenziale und eine klare Roadmap

Gemeinsam mit zentralen Stakeholdern aus Geschäftsleitung, IT und Fachbereichen analysierte itprocess die bestehende Organisation, Prozesse und Systemlandschaft. Daraus wurden Optimierungspotenziale und konkrete Handlungsfelder abgeleitet und in einer individuellen Roadmap priorisiert. Die Basis dafür bildete das Leistungsangebot „Digital Roadmap“ von itprocess.

Das Ergebnis

Die Roadmap schuf eine klare und transparente Grundlage für die weitere Digitalisierung. Daraus ging unter anderem das Projekt zur Optimierung und Digitalisierung des Logistikkonzepts hervor, das anschließend erfolgreich umgesetzt wurde.

Bernhard Förster GmbH
Durchgängige Logistik in SAP

Digitale Lagerprozesse mit mobiler Datenerfassung

Die Herausforderung

Mit wachsendem Umsatz stiegen bei FORESTADENT auch die Anforderungen an die Logistik. Zentrale Informationen wie Lagerplätze, Chargen und Bestände wurden teilweise außerhalb von SAP verwaltet. Ziel war es, die logistischen Prozesse durchgängig in SAP abzubilden und eine verlässliche Grundlage für Kommissionierung, Produktionsversorgung und Versand zu schaffen.

Mobile Datenerfassung direkt in SAP

Gemeinsam mit FORESTADENT integrierte itprocess die logistischen Prozesse – vom Wareneingang über die Produktion bis zum Versand – in eine durchgängige, SAP-gestützte Lagerverwaltung. Lagerplätze, Bestände, Verpackungen sowie die Chargen- und MHD-Führung werden zentral in SAP abgebildet. Für die mobile Datenerfassung entwickelte itprocess eine individuelle Fiori-Scanner-App für FORESTADENT, die die Mitarbeitenden direkt bei den logistischen Prozessen unterstützt. Auch Transport und Produktionsbereitstellung werden systemgestützt nach dem Pull-Prinzip abgewickelt.

Das Ergebnis

Eine durchgängig digitalisierte und effiziente Logistik. Medienbrüche und doppelte Datenhaltung entfallen, Bestände und Chargen sind in Echtzeit nachvollziehbar. Geführte Prozesse erhöhen die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit und schaffen gleichzeitig eine flexible Grundlage für die weiteren logistischen Anforderungen.

FAQ

Häufige Fragen

Für Automotive-Zulieferer bildet SAP die anspruchsvollen Anforderungen der Lieferkette ab, etwa elektronischen Datenaustausch (EDI), Abrufe und Feinabrufe, Rückverfolgbarkeit und die hohen Qualitäts- und Dokumentationspflichten der Branche. itprocess betrachtet diese Prozesse durchgängig und richtet das SAP-System auf die konkreten Anforderungen des Zulieferers aus.

Verlässliche, standardisierte Schnittstellen zu OEMs und Partnern, saubere Stammdaten und durchgängige Rückverfolgbarkeit. Diese Grundlagen entscheiden darüber, ob Automatisierung und Termintreue in der Lieferkette funktionieren.

Weil branchenspezifische Anforderungen sonst über aufwändige Eigenentwicklungen nachgebaut werden. Wer die Branche kennt, findet die passende Kombination aus Standard, Konfiguration und gezielter Erweiterung. Das senkt Aufwand und Betriebsrisiko.

Eine Branchenlösung ergänzt das ERP-Standardsystem um branchentypische Funktionen und Prozesse. Ziel ist, möglichst viel über konfigurierbaren Standard abzudecken und nur dort gezielt zu erweitern, wo die Branche es wirklich erfordert.