Vernetzte Prozesse für den Handel

Kern- und Kundenprozesse müssen effizient ineinandergreifen – vom Einkauf und der Warensteuerung bis zur Abwicklung und Betreuung Ihrer Kunden. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr ERP-System sinnvoll mit vor- und nachgelagerten Systemen zu verzahnen und Abläufe durchgängig digital abzubilden.
Überblick

Typische Themen Ihrer Branche

Im Handel müssen ERP, Lager, Logistik und weitere Systeme zuverlässig zusammenspielen. Durchgängige Datenflüsse und klar strukturierte Prozesse schaffen die Grundlage für effiziente Abläufe und schnelle Reaktionen.

Systemintegration

ERP und Umsysteme verbinden

Warenwirtschaft, Logistik und weitere Systeme müssen reibungslos zusammenspielen. Wir schaffen verlässliche Schnittstellen und durchgängige Datenflüsse über die gesamte Prozesskette.

Lagerlogistik

Lagerprozesse flexibel gestalten

Ob eigenes Lager oder externe Logistik: Wir bilden die Prozesse so ab, dass Warenflüsse transparent bleiben und sich Abläufe flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen.

Standardisierung

SAP-Standard gezielt nutzen

Standardisierte Prozesse schaffen klare Strukturen und erleichtern die Weiterentwicklung. Wir prüfen, wo der SAP-Standard sinnvoll eingesetzt werden kann und wo individuelle Anforderungen berücksichtigt werden müssen.

Projekte und Referenzen

Branchenerfahrung in der Praxis

Unsere Projekte zeigen, wie wir branchenspezifische Anforderungen verstehen und in praxistaugliche SAP-Prozesse überführen. Dabei verbinden wir Branchenwissen mit unserer SAP- und Beratungskompetenz.

proHeq GmbH
Lagerlogistik flexibel auslagern

Standardisierte SAP-Prozesse für einen neuen Logistikpartner

Die Herausforderung

proHeq wollte die Lagerlogistik aus der bestehenden Konzernlogistik herauslösen und an einen externen Dienstleister übergeben. Dabei galt es, die bestehenden Abläufe auf die neue Partnerschaft auszurichten und gleichzeitig einen hohen Standardisierungsgrad zu erreichen. Ziel war eine schlanke und klar strukturierte Lösung, die die Zusammenarbeit mit dem Logistikpartner zuverlässig unterstützt und auch für zukünftige Veränderungen flexibel bleibt.

SAP-Standard für eine flexible Logistik

itprocess band das Warenwirtschaftssystem des neuen Logistikdienstleisters über standardisierte SAP-EDI-Schnittstellen an. Dabei wurde konsequent auf den SAP-Standard gesetzt und auf individuelle Eigenentwicklungen weitgehend verzichtet. So entstand eine klar strukturierte Schnittstellenlösung, die den Datenaustausch zwischen ProHeq, SAP und dem externen Logistikpartner zuverlässig unterstützt.

Das Ergebnis

Deutlich vereinfachte und standardisierte Schnittstellenprozesse schaffen eine flexible Grundlage für die ausgelagerte Lagerlogistik. Die gewonnene Standardisierung erleichtert auch zukünftige Anpassungen – etwa bei einem Wechsel des Logistikdienstleisters – und reduziert den Aufwand für die erneute Umsetzung.

DIEHL Metering GmbH
S/4HANA-Conversion über sechs Länder

Eine gemeinsame Plattform für die internationale Gruppe

Die Herausforderung

DIEHL Metering wollte seine SAP-Systemlandschaft für die zukünftigen technologischen und strategischen Anforderungen weiterentwickeln. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand die Migration auf SAP S/4HANA an. Die Transformation über sechs Länder, mehrere Buchungskreise und ein hohes Datenvolumen erforderte dabei eine sorgfältige Planung und internationale Koordination. Ziel war die Modernisierung bei stabilem Geschäftsbetrieb und minimaler Beeinträchtigung der operativen Prozesse.

Brownfield-Conversion, international koordiniert

In einem umfassenden Readiness Check analysierte itprocess die Systemlandschaft, Datenstrukturen und länderübergreifenden Prozessabhängigkeiten. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse wurde eine Brownfield-Conversion gewählt. Mehrere Sandbox-, Entwicklungs- und Testsysteme ermöglichten umfangreiche Testmigrationen sowie Performance-, Integrations- und Regressionstests. Die eigentliche Conversion erfolgte in einem eng abgestimmten Go-Live-Fenster über ein Wochenende.

Das Ergebnis

Eine leistungsfähige und zukunftssichere SAP-Plattform für die beteiligten Tochterunternehmen – bei minimaler produktiver Ausfallzeit. Die neue Plattform verarbeitet große Datenmengen deutlich schneller und schafft mehr Transparenz über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg. Gleichzeitig bildet sie die technologische Grundlage für weitere Harmonisierung, Digitalisierung und Innovation.

HÄHL GmbH
S/4HANA-Conversion

Zukunftssichere SAP-Systemlandschaft für die nächste Entwicklungsstufe

Die Herausforderung

Die bestehende SAP-Systemlandschaft von HÄHL sollte für zukünftige technologische und strategische Anforderungen weiterentwickelt werden. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand zugleich die Migration auf SAP S/4HANA an. Ziel war eine moderne Systemlandschaft bei möglichst geringer Beeinträchtigung der bestehenden Prozesse.

Der bewährte Weg: S/4HANA Brownfield-Implementierung

In einem Readiness Check analysierte itprocess die bestehende SAP-Landschaft und bewertete die möglichen Transformationsansätze. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse fiel die Entscheidung auf eine Brownfield-Conversion in mehreren Phasen. Nach dem Aufbau von Sandbox- und Testumgebungen folgte die technische Conversion mit umfangreichen Integrations- und Migrationstests bis zum erfolgreichen Go-Live. Damit wurde zugleich die Grundlage für zukünftige Optimierungen und Innovationen geschaffen.

Das Ergebnis

Eine zukunftssichere und leistungsfähige SAP-Systemlandschaft. Schnellere Datenverarbeitung und Echtzeitanalysen schaffen neue Möglichkeiten für die tägliche Arbeit, während SAP Fiori für ein modernes und benutzerfreundliches Interface sorgt. Vereinfachte Prozesse und Datenmodelle bilden die Basis für zukünftige digitale Business-Szenarien.

WEBER Schraubautomaten GmbH
Internationale Prozesse auf einer gemeinsamen Basis

Eine einheitliche SAP-Systemwelt für die internationale Gruppe

Die Herausforderung

Als international aufgestelltes Maschinenbauunternehmen nutzt WEBER in Deutschland bereits SAP und wollte auch die internationalen Tochtergesellschaften auf eine einheitliche ERP-Landschaft ausrichten. Ziel war es, Prozesse, Systeme und Daten über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg zu harmonisieren und eine gemeinsame Basis für die weitere internationale Entwicklung zu schaffen.

Ein Template, phasenweise ausgerollt

Für den Rollout entwickelten WEBER und itprocess einen strukturierten, phasenbasierten Ansatz. Ein System- und Prozess-Template bildete dabei die Grundlage – von der Prozessanalyse und dem Prototyping über FIT/GAP-Analysen bis hin zu Tests und Go-Live. Die Umsetzung erfolgte in einer Kombination aus Remote- und Onsite-Phasen. So konnte das Vorgehen auch für weitere internationale Rollouts genutzt werden, unter anderem in den USA sowie an Standorten in China und Frankreich.

Das Ergebnis

Eine einheitliche SAP-Systemlandschaft über alle Standorte hinweg mit standardisierten Prozessen, höherer Kosten- und Erlöstransparenz und einer effizienteren Zusammenarbeit zwischen den internationalen Einheiten.

Bernhard Förster GmbH
Digital Roadmap für die nächsten Schritte

Potenziale erkennen, Prioritäten setzen, Digitalisierung gestalten

Die Herausforderung

FORESTADENT wollte den digitalen Reifegrad von Organisation, Prozessen und Systemlandschaft strukturiert einordnen und daraus klare Prioritäten für die nächsten Digitalisierungsschritte ableiten.

Analyse, Potenziale und eine klare Roadmap

Gemeinsam mit zentralen Stakeholdern aus Geschäftsleitung, IT und Fachbereichen analysierte itprocess die bestehende Organisation, Prozesse und Systemlandschaft. Daraus wurden Optimierungspotenziale und konkrete Handlungsfelder abgeleitet und in einer individuellen Roadmap priorisiert. Die Basis dafür bildete das Leistungsangebot „Digital Roadmap“ von itprocess.

Das Ergebnis

Die Roadmap schuf eine klare und transparente Grundlage für die weitere Digitalisierung. Daraus ging unter anderem das Projekt zur Optimierung und Digitalisierung des Logistikkonzepts hervor, das anschließend erfolgreich umgesetzt wurde.

Bernhard Förster GmbH
Durchgängige Logistik in SAP

Digitale Lagerprozesse mit mobiler Datenerfassung

Die Herausforderung

Mit wachsendem Umsatz stiegen bei FORESTADENT auch die Anforderungen an die Logistik. Zentrale Informationen wie Lagerplätze, Chargen und Bestände wurden teilweise außerhalb von SAP verwaltet. Ziel war es, die logistischen Prozesse durchgängig in SAP abzubilden und eine verlässliche Grundlage für Kommissionierung, Produktionsversorgung und Versand zu schaffen.

Mobile Datenerfassung direkt in SAP

Gemeinsam mit FORESTADENT integrierte itprocess die logistischen Prozesse – vom Wareneingang über die Produktion bis zum Versand – in eine durchgängige, SAP-gestützte Lagerverwaltung. Lagerplätze, Bestände, Verpackungen sowie die Chargen- und MHD-Führung werden zentral in SAP abgebildet. Für die mobile Datenerfassung entwickelte itprocess eine individuelle Fiori-Scanner-App für FORESTADENT, die die Mitarbeitenden direkt bei den logistischen Prozessen unterstützt. Auch Transport und Produktionsbereitstellung werden systemgestützt nach dem Pull-Prinzip abgewickelt.

Das Ergebnis

Eine durchgängig digitalisierte und effiziente Logistik. Medienbrüche und doppelte Datenhaltung entfallen, Bestände und Chargen sind in Echtzeit nachvollziehbar. Geführte Prozesse erhöhen die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit und schaffen gleichzeitig eine flexible Grundlage für die weiteren logistischen Anforderungen.

elumatec AG
Effiziente Prozesse bei hoher Variantenvielfalt

Von der Auftragsabwicklung bis zum Lager

Die Herausforderung

Die hohe Variantenvielfalt bei elumatec erfordert eine strukturierte Auftragsabwicklung und eine effiziente Gestaltung der dahinterliegenden Prozesse. Gemeinsam mit Vertrieb, Produktmanagement und Arbeitsvorbereitung wurde die Auftragsabwicklung in SAP weiterentwickelt und die Variantenkonfiguration neu strukturiert. Ziel war es, den Standardisierungsgrad zu erhöhen und eine verlässliche Grundlage für die weitere Optimierung der Abläufe zu schaffen.

Einheitliche Prozesse, digital unterstützte Logistik

Gemeinsam mit elumatec entwickelte itprocess die Prozesse von der Auftragsabwicklung bis zur Lagerlogistik weiter. Die Variantenkonfiguration wurde neu strukturiert und die Abläufe gezielt standardisiert. Im nächsten Schritt entstand ein flächendeckendes Lager- und Logistikkonzept mit mobiler Datenerfassung. So wurden Prozesse durchgängig unterstützt und Zuständigkeiten klarer abgebildet.

Das Ergebnis

Schlankere und standardisierte Prozesse von der Auftragsabwicklung bis zum Lager. Kürzere Pflegeaufwände und Durchlaufzeiten, mehr Transparenz und klar definierte Verantwortlichkeiten schaffen eine effiziente Grundlage für die täglichen Abläufe.

KLEINER GmbH
Durchgängige Chargenlogistik

Digitale Prozesse für die Stanztechnik

Die Herausforderung

In der Stanztechnik sollten die logistischen Prozesse durchgängig und unter Berücksichtigung der Chargenführung abgebildet werden – vom Wareneingang über die Produktionsversorgung bis zum Warenausgang. Ziel war ein ganzheitliches Logistikkonzept, das den Stanzprozess chargengerecht unterstützt, den Materialfluss vereinfacht und Roh-, Halb- und Fertigmaterial eindeutig identifizierbar macht.

Ein ganzheitliches Logistik- und Chargenkonzept

Auf Basis von SAP Stockroom Management richtete itprocess die Produktionsversorgung über Produktionsversorgungsbereiche und definierte Chargenebenen ein. Rückmeldungen und Materialanforderungen erfolgen über Terminals sowie eine mobile Scanner-App für Handscanner. Materialien und Lagereinheiten werden physisch gekennzeichnet und Lieferungen mit Chargen über das SAP Handling Unit Management erfasst und durchgängig nachverfolgt.

Das Ergebnis

Durchgängig in SAP definierte Logistikprozesse, die den Anforderungen eines modernen Automobilzulieferers entsprechen. Einheitliche Labels und Dokumente sorgen für standardisierte Abläufe, während die mobile Datenerfassung papierbasierte Prozesse durch digitale Lösungen ersetzt.

KLEINER GmbH
Projekt und Fertigung durchgängig verbunden

Automatisierte Prozesse für mehr Steuerbarkeit

Die Herausforderung

Im Werkzeugbau werden zahlreiche Prozesse über Netzplanvorgänge im Projektmanagement abgebildet. Mit steigender Auftragslage nahm die Komplexität weiter zu. Gleichzeitig sollten Projekt- und Fertigungsprozesse enger miteinander verzahnt und die Anlage von Stammdaten effizienter gestaltet werden.

Vom Projektsystem bis in die Fertigung

itprocess verlagerte die Netzplanvorgänge aus dem Projektsystem nach PP und legte projektbezogene Fertigungsaufträge für Einzelteile an. Diese werden direkt aus dem Projekt erzeugt und über Scanner bzw. Zeiterfassung rückgemeldet – bei gleichbleibender Projektkostentransparenz. Die Stammdaten entstehen über eine VISI-Schnittstelle weitgehend automatisiert. Die Lösung ist in die übergeordneten Themen S/4HANA-Conversion, Digital Roadmap und Chargenverwaltung eingebettet.

Das Ergebnis

Eine durchgängige Integration von Projekt und Fertigung reduziert die Komplexität und erhöht die Steuerbarkeit. Rückmeldungen erfolgen effizienter, während automatisierte Stammdatenprozesse den manuellen Aufwand reduzieren und gleichzeitig die Datenqualität erhöhen.

WIELAND Galvanik GmbH
Eigenständig aufgestellt, nahtlos integriert

Ein neuer Geschäftsbereich als eigenständige Einheit im SAP-System

Die Herausforderung

Im Zuge eines Carve-In-Projekts sollte der Geschäftsbereich „Teilegalvanik“ als eigenständige Kapitalgesellschaft im SAP-System abgebildet werden. Die Galvanik sollte dabei organisatorisch klar getrennt und gleichzeitig vollständig in das Gruppen-Controlling integriert bleiben. Ziel war eine eigenständige Struktur, die sich nahtlos in die bestehenden Konzernprozesse einfügt.

Struktur nach Maß, im Einklang mit dem Konzern

Nach der Analyse der bestehenden Prozesse definierte itprocess gemeinsam mit Wieland-Galvanik die Anforderungen an den neuen Buchungskreis und die zugehörigen Organisationseinheiten. Dabei wurden die Konzernrichtlinien berücksichtigt und die notwendigen SAP-Customizings sowie organisatorischen Strukturen – insbesondere die logistische Abbildung – umgesetzt. Integrations- und Funktionstests stellten die reibungslose Umsetzung sicher und führten zum erfolgreichen Go-Live.

Das Ergebnis

Die Galvanik konnte nahtlos als eigenständige Einheit in Betrieb genommen werden. Klare Strukturen und transparente Prozesse schaffen die gewünschte organisatorische Unabhängigkeit, während die Einbindung in die Konzernstrukturen die Steuerbarkeit und Transparenz auf Gruppenebene sicherstellt.

FAQ

Häufige Fragen

Im Handel geht es vor allem um die Digitalisierung von Kern- und Kundenprozessen und die Verzahnung von ERP mit vor- und nachgelagerten Systemen. Im Dienstleistungsumfeld um die Abbildung service- und projektorientierter Prozesse in SAP.

Weil branchenspezifische Anforderungen sonst über aufwändige Eigenentwicklungen nachgebaut werden. Wer die Branche kennt, findet die passende Kombination aus Standard, Konfiguration und gezielter Erweiterung. Das senkt Aufwand und Betriebsrisiko.

Eine Branchenlösung ergänzt das ERP-Standardsystem um branchentypische Funktionen und Prozesse. Ziel ist, möglichst viel über konfigurierbaren Standard abzudecken und nur dort gezielt zu erweitern, wo die Branche es wirklich erfordert.